Die Privatisierung des öffentlichen Raumes

Das Formel-E-Rennen im Obstbergquartier der Stadt Bern war begleitet von Eingriffen privater Firmen in den öffentlichen Raum. Sie waren sowohl zeitlich (über mehrere Tage), wie räumlich (ein ganzes Quartier) wie baulich (Absperrgitter und Betonmauern) wesentlich massiver als bei anderen Sportarten. Der öffentliche Raum war während Tagen abgesperrt, der öffentliche Verkehr mehr …

Rechtlosigkeit der Anwohner

KLEINGEDRUCKTES auf Residents-Pass: Motorsport kann gefährlich sein…. Im Falle eines Unfalls oder Schadens, den Sie erleiden oder verursachen könnten, verzichten Sie auf alle Rechte und Rechts-Ansprüche irgendwelcher Art gegenüber Formula E, entheben Formula E und seine Partner aller Verantwortlichkeit und stimmen deren Entlastung und Schuldbefreiung zu. Sie gewähren Formula E mehr …

Reduzierte Verkehrssicherheit auf Schulwegen

Bereits 14 Tage vor dem Autorennen sind zahlreiche Verkehrsinseln, also Schutzeinrichtungen für schwächere Verkehrsteilnehmer, entfernt worden. Dies auch in unmittelbarer Nähe der Schulen, welche unmittelbar an der Rennstrecke liegen (Laubeggschulhaus, Kindergarten Laubeggstrasse, Campus Muristalden). Gerade um die Mittagszeit, wenn Kinder und Jugendlichen die Schule verlassen, liegen diverse Fussgängerstreifen auf stark mehr …

Heute beginnt der Umbau zur Rennstrecke

Heute beim Flyern entdeckt: Die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Stadt-/Quartierstrassen zu einer Auto-Rennstrecke haben begonnen. Die Verkehrsinseln werden ausgeschnitten und entfernt: Und tatsächlich: Die Dohlen-Deckel werden angeschweisst/angelötet. Offenbar können sie sonst vom Sog der durchrasenden Rennautos abgehoben werden. Die Funktion von Verkehrsinseln, Dohlen-Deckeln und Konsorten wird sowieso überschätzt. Wir werden mehr …